Die FettwegspritzeGegen Fettpölsterchen, die jedem Sport und jeder vernünftigen
Ernährung trotzen, gibt es jetzt eine neue Behandlung: Die Fettwegspritze. Haben Sie auch schon von der Wunderspritze gehört? Mit ein paar kleinen Stichen kann man alle lästigen Fettpölsterchen, Tränensäcke, Doppelkinn, Hüftspeck oder kleinen angegessenen Bäuche nach der üppigem Weihnachtszeit ohne Narkose, ja ohne irgendeine lokale Betäubung wegzaubern. Die Fettweg Spritze ist seit Beginn 2004 der am meisten diskutierte, gelobte und kritisierte ästhetische Eingriff. Was ist nun wahr daran, was steckt dahinter? Die Geschichte der Fett weg Spritze beginntAnfang 1990, als eine brasilianische Ärztin in Sao Paolo, Dr. Patrizia Rittes von dem Gedanken besessen war, Tränensäcken ohne Operation zu entfernen. Nachdem sie sich lange damit befasste, wo genau die Fettpölsterchen unter den Augenringen verteilt liegen, spritzte sie sich in heroischen Selbstversuchen verschiedenste Substanzen, wie Wasser, mesotherapeutische Produkte und Aminophyllin in ihre Tränensäcke(n), was aber keine Besserung brachte. Erst als sie den New Yorker Wissenschaftler Dr. N. Orentreich kennenlernte, der erfolgreiche Versuche mit einer Substanz namens Phosphatidylcholin an dem Fett von Ratten durchführte, hatte sie 1995 endlich das richtige Mittel in Händen. Nach 3 Behandlungen mit winzigen Nadelstichen waren ihre Tränensäcke verschwunden Phosphatidylcholin selbst ist altbekannt. Es enthält Lecithin aus Sojabohnen und wird seit 15 Jahren zur Behandlung von Cholesterin- und Fettstörungen, intravenös oder in Tablettenform eingesetzt. Der revolutionierende Gedanke war, dieses Mitte direkt in das Fett zu spritzen, um es damit abzubauen. Was passierte? Die betroffenen Fettzellen platzten, entleeren sich in den Zwischenzellräumen und wurden über das Lymphsystem im Körper natürlich abgebaut. Das Fett verschwand nach ein paar Wochen. Rittes behandelte zuerst nur Tränensäcke erfolgreich. Als eine brasilianische Tänzerin, die panische Angst vor einer Fettabsaugung hatte, sie bat, auch ihre Fettbananen unter dem Po wegzuspritzen, versuchte Rittes ihre Technik auch am Körperfett. Der Erfolg war so groß, dass bald hunderte von Patienten zu ihr pilgerten, und Rittes zur Päpstin der Iinjektionslipolyse wurde. Warum bin ich dann so kritisch, und warne vor gefährlichen Folgen?
Sehen Sie, wie die Geschichte in Südamerika weiterging: Auch in Österreich hat das Fettwegfieber schon begonnen. Im Gegensatz zu Südamerika wurde aber bei uns eine österreichische Gesellschaft für Injektionslipolyse gegründete, die von Experten geleitet wird, vor Missbrauch, learning by doing und selber gepanschten Injektionsmischungen warnt, und wissenschaftliche Studien betreut. Wer heute ein Spezialst for IL werden möchte, muß in den sauren Apfel der teuren Ausbildung beissen. Dafür danken es die gut betreuten Patienten. Außer hängenden Tränensäcken, Fett-und Hängebacken im Gesicht, dem unerwünschten Doppelkinn und jeder Art von Fettröllchen am Rücken, dem diätresistenten Schwimmreifen, dem Fett am Bauch, Po, und an den Knien, können mit der IL sogar die kleinsten hervorstehenden Cellulite-Dellen am Oberschenkel in 1-3 Sitzungen erfolgreich behandelt werden. Direkt nach der Therapie ist eine leichte Schwellung und Rötung, manchmal verbunden mit Brennen und Juckreiz zu verspüren. Sonst sind nach 9 Jahren Therapieeinsatz keine weiteren Nebenwirkungen bekannt geworden. Beim Experten. © Dr. Doris Grablowitz |
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