Medizinisch Ästhetisches Zentrum Wien

 











Facelifting -
„Das gestraffte Gesicht“

In New York und Hollywood sagt man, dass in einigen Kreisen niemand mehr weiß, wie eine fünfundfünfzigjährige Frau wirklich aussieht. Und sie würden sich wundern, wie viel „gut Erholte“ oder „nach einer Ananasdiät sooo frisch Aussehende“ auch in Österreich schon ein keines Wochenendlift hinter sich gebracht haben. Sie sollten es nur vor einem Mann nicht verschweigen! Nein, es ist nicht der Ehemann. Es ist der Friseur. Die gewieften Insider legen bei besonders verdächtig strahlender Kundschaft mit eingeübtem Handgriff kurzerhand die Hinterohrgegend frei. Gefährlich ist dies nur in den ersten Wochen, wenn die Narben noch frisch rötlich schimmern. Da sie bei guter Schnittführung hinter dem Ohr und an der Haaransatzgrenze liegen, kann man sie nach einiger Zeit kaum noch sehen.

FaceliftDie Anwärterschaft auf ein Face Lift verlauft in drei Stufen. Die erste betrifft meist die 30 – 40 jährigen, die über Geliftete noch den Kopf schütteln, aber intensive Faltenpflege betreiben. In der zweiten Stufe stehen die 40-50 Jährigen schon kritisch vor dem Spiegel und ziehen mit 3Finger links und 3 Finger rechts die sinkenden Wangenpartien gegen das Ohr hin zurück. Die dritte Stufe hat kein bestimmtes Alter. Der Betreffende weiß, es reicht jetzt. Weg mit dem Schlapper, auf zum Chirurgen.

Die erste Gesichtsstraffung wurde 1919 in Frankreich durchgeführt. Bis jetzt hat sich die Operationstechnik so entwickelt, dass man dem Patienten unzählige Straffungsvarianten anbieten kann, die sich sowohl in der Tiefe der Operation, der Schnittführung als auch den Kombinationsmöglichkeiten unterscheiden. Die Tendenz geht eindeutig zu den “Kombinationseingriffen“, und zu der Art von Face lift, die vielleicht nicht alle Falten restlos verschwinden lässt, aber gezielt die schlaffe Haut festigt, und damit ein frischeres Aussehen bewirkt, ohne das persönliche Bild zu verändern.

Unterscheiden können wir grundsätzlich 3 Arten von Faceliftings:
Das erste, das so genannte „Minilift“ ist ein reines Hochziehen der Haut im Kinnwangenbereich, mit nur einem kleinen Schnitt vor dem Ohr. Ein harmloser Eingriff, der aber auch nur einen entsprechend kurzlebigen Effekt besitzt.

Die beliebteste Variante bei Patienten, die vor allem unter Hängebacken, Erschlaffung des Halses und einer tieferen Nasenlippenfalte leiden, ist das „SMAS-Lift“ (submuscular aponeurotic system) Es hält zwischen 5 - 6 Jahren, und kann ein paar Mal im Leben durchgeführt werden. Die Schnittführung verläuft vor und hinter dem Ohr in den Haaransatz hinein, mit noch einem kleinen Entlastungsschnitt im Haarbereich über dem Ohr. Dabei werden Haut und Weichteile nur 2-3 Querfinger breit vor dem Ohr vom Untergrund gelöst, und der Wangenmuskel gestrafft. Sowohl das Minilift, als auch das SMAS-Lift können ohne Vollnarkose, nur ambulant durchgeführt werden.

Die 3. Art, das „Große subperiostale Facelift“, ist ein länger dauernder Eingriff, der nur im Krankenhaus mit Vollnarkose durchgeführt wird. Dabei werden alle Weichteile gehoben, die Muskel teilweise vom Knochen gelöst, und die laschen Gesichtspartien fest gestrafft.

Bei jeder Art des Liftings können Zusatzmöglichkeiten, wie Fettunterspritzungen, Absaugen des Kinnes, Heben der Augenpartie, oder Liften der Ober –und Unterlider mit kombiniert werden. Erwähnen möchte ich noch das so genannte „Endoskopische Lifting“, eine Variante vor allem im Stirnbereich, bei der größere Schnitte vermieden ,und nur wenige, sehr kleine Einschnitte in der Kopfhaut gemacht werden, durch die der Chirurg Kamera und Instrumente einführen kann.


„Wann ist nun der richtige Zeitpunkt für ein Lifting gekommen?“ fragen mich oft meine Patienten. Solange man nur mit dem Gedanken kokettiert, ist es noch zu früh. Wenn Sie ein Lifting wirklich wollen, dann gehen Sie gerne zum Chirurgen und freuen Sie sich auf den Eingriff.

© Dr. Doris Grablowitz

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Dr. Doris Grablowitz - Prim. Dr. Viktor Grablowitz - Medizinisch Ästhetisches Zentrum Wien Kärnten - Seilerstätte 7 - III. Etage - 1010 Wien - Austria - Tel.: +43 1 512 91 92 - Fax: +43 1 512 90 92 - ordi.dg@grablowitz.at